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Erwin Böhm

Seelenlifting statt Gesichtsstraffung

Älterwerden akzeptieren - Lebensantriebe reaktivieren

Edition das Narrenschiff
3. unv. Auflage, Bonn 2008
ISBN 978-3-88414-385-8
250 Seiten
15.90 € / 24.50 sFr
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Kurzinformationen

Erwin Böhm, seit knapp drei Jahrzehnten als prominenter und aufrührerischer Autor zum Thema Altenpflege bekannt ("Mach dein Bett selber, Oma") und soeben selbst ins Pensionsalter gekommen, hat dem Jugendlichkeitswahn aber auch der Alterslethargie den Kampf angesagt.

In bekannt scharfzüngiger, kluger und humorvoller Weise gibt Böhm Anregungen und Empfehlungen, trotz zunehmend körperlicher Beeinträchtigungen den Alltag mit Spaß und Freude zu gestalten. Sein Credo: Kümmere dich um dich selbst, bevor es andere tun ...

"Gesundes Altern heißt: unseren Energiespeicher wieder zu füllen, wieder aufzutanken. Erfolgreiches Altern geht damit einher, Gefühle wieder anzunehmen. Das kann bedeuten, in der eigenen Biografie nach positiven Erfahrungen und Tätigkeiten zu suchen, die uns früher erfreut haben. Oder Lebensmuster und Haltungen zu überprüfen. Werden Sie egoistischer, wenn Sie immer selbstlos waren. Reizen Sie Ihre Seele; geben Sie ihr Lustgefühle und Abenteuer! Seien Sie lebendig!"  

Aus dem Inhalt

1. Seelenlifting - eine Einführung

  • Beschäftigung mit dem eigenen Vogel
  • Keiner wird alt, alt werden immer nur die anderen
  • Tipps für das Seelenlifting
  • Kümmere dich um dich, bevor es andere tun
  • Fibel für Patienten

2. Es geht um uns - die Öffentlichkeit sind wir!

3. Unsere Hirnkasteln

  • Hirn unten
  • Psychomotorik
  • Das vegetative Nervensystem
  • Triebseele - Triebmensch

4. Unsere Krisen

5. Wie wird man psychisch alt?

6. Umkehrphänomen und Lebenskalender

7. Gibt es eine Altersweisheit?

Resonanz

Birgit Hartung in Psychosoziale Umschau 4/2005: "Fasziniert hat mich die Vielstimmigkeit, mit der der Autor sich zum Thema Anpassung äußert. Vielleicht nicht nur für jüngere Menschen sondern auch für ältere mit mehr Lebenserfahrung ist seine Ansicht überraschend, dass Anpassung dazu führen kann, neue Erfahrungen zu machen. Aber Böhm blickt auch auf die Kehrseite der Anpassung. Es besteht ebenso der gesellschaftliche Zwang, sich anzupassen, da der, der sich nicht anpassen kann, aus- bzw. eingeschlossen wird. Endstation "geschützte" Station!" Zur vollständigen Besprechung.

Stichworte: Böhm, Lebenshilfe, Anti-Aging, Latelife-Crisis, Altenpflege